September 2010
| Association RAJO, Schweiz |
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| Die Identität der Organisation |
RAJO ist eine gemeinnützige Vereinigung aus Sitten (Wallis – Schweiz), die am 10. Februar 2010 gegründet worden ist. RAJO kommt aus dem Somalischen und bedeutet „Hoffnung“. Die Akteure möchten aus diesem Gefühl heraus Somalia unterstützen. |
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Der lokalen Bevölkerung Zugang zu Krankenpflege und medizinischen Ressourcen ermöglichen. |
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Schulen der Primar-, Sekundar- und Tertiärstufe (Berufsbildung) einrichten. |
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Ein Bildungswesen einrichten, dass die soziale Wiedereingliederung von Kindersoldaten unterstützt. |
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Gesundheitszentren für Frauen entwickeln und gegen die WGV angehen. |
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Zugang zu Trinkwasser ermöglichen. |
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Die Gleichstellung von Mann und Frau fördern. |
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Sich einsetzen für die interethnische Toleranz. |
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Die Unabhängigkeit der lokalen Bevölkerung durch landwirtschaftliche Projekte erleichtern. |
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| Kontext |
Hawa Abdi ist sowohl der Name einer somalischen Ärztin wie auch der eines riesigen Flüchtlingslagers, das aus Hütten besteht und etwa 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Somalias, Mogadischu, liegt. Ungefähr 30'000 Personen (6'000 Familien), die vor dem Bürgerkrieg, der das Land zerrissen hat, aus der Hauptstadt geflohen sind, leben dort seit vielen Monaten oder sogar seit mehreren Jahren. Die Ärztin Hawa Abdi, Besitzerin eines mehrere Dutzend Hektare grossen Geländes mit Trinkwasserquellen, hat dieses der Bevölkerung zur Verfügung gestellt und dort im Jahr 1983 ein Spital bauen lassen, das ursprünglich die ländliche Bevölkerung der Umgebung medizinisch versorgen sollte. |
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| Aktueller Zustand |
Heute sind 632 Kinder, 307 Mädchen und 325 Jungen, des Quartiers Hawa Abdi im Alter von 6 bis 15 Jahren eingeschult. Die aktuelle Schule aus Stroh zählt acht Klassenzimmer. Diese räumlich prekäre und provisorische Einrichtung hat viele Probleme wie zum Beispiel die Schallisolierung der verschiedenen Klassenzimmer und die schwierigen Wetterverhältnisse (Sandstürme und Regenzeit). Die Vereinigung RAJO hat sich dafür eingesetzt, weitere Ressourcen aufzubringen, um den Kindern einen besseren Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Die Vereinigung Hawa Abdi aus Genf hat positiv auf den Aufruf reagiert. Die Finanzierung der Löhne von 12 somalischen Lehrkräften für 4 Jahre sowie die Kosten ihrer Weiterbildung sind gesichert. |
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| Projekt |
Ausser dem Spital befindet sich kein anderes solid gebautes Gebäude im Lager. Auf Anfrage des Lehrkörpers und der Ärztin Hawa Abdi plant RAJO in den Jahren 2010/2011 ein Backsteingebäude für 12 Klassen bauen zu lassen. Dieses Gebäude wird auf einem Grundstück errichtet, das die Ärztin kostenlos zur Verfügung stellt. In dem Gebäude soll ebenfalls ein Begegnungs- und Bildungsort für die Bevölkerung des Lagers Platz haben. |
Die Mitglieder von RAJO hoffen, dass die Schule die Toleranz zwischen den Clans stärken kann. Ein Teil des Unterrichts wird der Menschenrechtsbildung und dem Bürgerrecht gewidmet sein. Präventionsworkshops gegen die weibliche Genitalverstümmelung sollen ebenfalls organisiert werden. Weiter wird ein Sensibilisierungsprogramm zur Problematik der Kindersoldaten entwickelt. Ausserdem soll die Schule die Gleichstellung von Mann und Frau fördern. Aus diesem Grund werden mehrere Lehrerinnen an dieser Schule unterrichten. Innerhalb der schulischen Einrichtung ermöglicht ein Zentrum den Frauen des Lagers eine Einführung in ein Handwerk. Die Ärztin Hawa Abdi hofft, dass die handwerkliche Produktion mittelfristig einen Teil der Auslagen der Schule decken wird. |
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Kontaktdaten der Organisation |
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