2015 feiert der Kanton Wallis sein 200-jähriges Bestehen seit dem Eintritt in die Schweizerische Eidgenossenschaft. Als fester Bestandteil der Walliser Gesellschaft hat sich das Internationale Institut der Kinderrechte (IDE) dazu entschlossen, diese Festivität mit einer Studie zu den „Generationen“ bzgl. der Entwicklung des Blickes auf das Kind und sein Platz in der Walliser Gesellschaft von 1815 bis 2015 zu bereichern. Dieses Projekt wurde dazu ausgewählt Teil der 12 „Sternprojekte“ (in Anlehnung an die 12 Sterne auf der Walliser Flagge) zu sein, welche der Kanton zu diesem Anlass zelebriert.

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Bild von Albin Salamin, notrehistoire.ch (Postkarte gesendet von Château-d´Oex am 3. August 1946)

Das Projekt

In Zusammenarbeit mit dem Interfakultärem Zentrum für Kinderrechte der Universität Genf hat das IDE das Projekt „Kindheit im Wallis von 1815 bis 2015. Von Jean-Baptiste, dem kleinen Ziegenhirten zu Ana Luisa, der vernetzten Jugendlichen“ ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um einen interdisziplinären, bilingualen, intergenerationellen und geschlechterneutralen Ansatz. Die im ganzen Wallis vom 1. Januar 2014 bis 31. April 2016 durchgeführte Studie steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Jean-Henri Papilloud.

Der internationale Tag der Kinderrechte  2015 (18., 19. und 20. November) sowie dass Mai Kolloquium 2015 (7. und 8. Mai) sind diesem Thema gewidmet.

Eine illustrierte Publikation, die sich an ein breites Publikum richtet, wird im Mai 2016 in Zusammenarbeit mit der Walliser Annalen Zeitung und einem Herausgeber veröffentlicht. Eine für die Schulen (erste und zweite Stufe) angepasste Version der Ergebnisse könnte sich daraus ergeben. Diese könnte in der Schule Anwendung finden, sodass Kinder ihre Herkunft und Vorfahren sowie ihren Kanton und ihre Rechte besser kennen lernen.