Die Veillard-Cybulski Fonds Stiftung hat zum Ziel besonders herausragende Arbeiten zu würdigen. Es werden hauptsächlich innovative Beiträge geehrt, die sich der Perfektionierung von Methoden zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien in Schwierigkeiten widmen. Der Preis wurde ab 1990 alle vier Jahre und seit 2012 alle zwei Jahre von der Stiftung vergeben. Die vorgelegten Arbeiten werden von einer Jury bestehend aus Spezialisten aus dem Gebiet beurteilt.

Die Bewerbungen sind zu senden an:

Association Fonds Veillard-Cybulski
CP 4176
1950 Sion 4
Suisse/Switzerland
Tel. +41 (0)27 205 73 03
Fax. +41 (0)27 205 73 02
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Preisträger erhält 5000 SFr. (ca. 4500 €).

Der Preis wird im Rahmen des vierjährlichen Kongresses der Internationalen Gemeinschaft von Jugend-und Familienrichtern und Anwälten(AIMJF) oder im Rahmen von Tagungen in Kollaboration mit der AIMJF vergeben.

Die Arbeiten sind bis spätestens 31. Oktober in dem Jahr, das der Preisvergabe vorangeht, abzugeben (siehe Regelungen (En) für mehr Informationen).

Preisträger

  • 2016: Heemi TAUMAUNU (New Zealand)
    Entscheidung der Jury
    The Rangatahi Court - Background and Operating protocols
  • 2014 : Organisation Arte Libera (Schweiz)
    Des sportifs « très à droits »
    sowie: Kasser Schlosser Anwält (Schweiz)
    Geschichte des Jugendstrafrechts im Kanton Waadt : 1803-1942
  • 2012: Stiftung DiDé (Würde in Haft)
    Projekt zur mentalen Gesundheit von jungen Inhaftierten aus Gitarama und Nyagatare in Ruanda
  • 2010: Stiftung Terre des hommes – Kinderhilfe weltweit (Schweiz)
    Erfahrung in der Umsetzung der restaurativen Jugendjustiz in Peru
  • 2006: Dieudonné EYIKÉ-VIEUX (Kamerun)
    Minderjährige und Kameruns Strafrecht. Sozio-juristische Studie
  • 2002: Veronica L. CANALE, Maria A. ALEGRE, Gabriela I. GUTIERREZ (Argentinien)
    Hilfesystem für Jugendliche unter Vormundschaft
    sowie:
    Daniel STOECKLIN (Schweiz)
    Straßenkinder in China
  • 1998: Marceline GABEL (Frankreich)
    Misshandlung : Wiederholung – Evaluation
    sowie:
    Arsenio Francisco MENDOZA (Argentinien)
    Das Recht auf Leben und auf die Identität
  • 1994: Juan RABASA et Patrice VILLETTAZ (Schweiz)
    Die Jugend im Angesicht der Drogen oder : welche Präventionspolitik gegenüber den Jugendlichen ?
  • 1990: Anne-Marie NUNES DE SOUZA (Brasilien)
    Eine Erfahrung in der Familientherapie