Das IDE wurde im Mai 1995 in Sitten gegründet (Wallis). Dies geschah durch die Unterstützung zweier Partner:

  • die Internationale Organisation von Jugend-und Familienrichtern und Anwälten (AIMJF), welche rund 800 Mitglieder aus 80 Ländern aller Kontinente vereint. Sie ist Partner vieler internationaler Organisationen und anerkannt in der Gruppe von NGO´s, die für die Kinderrechte aktiv sind.
  • das ehemalige Universitätsinstitut Kurt Bösch (IUKB) in Sitten/Bramois, welches durch die Schweizer Eidgenossenschaft als Universität anerkannt wurde und im Bereich der Inter- und Transdisziplinarität aktiv war. Bis Ende 2014 vergab das IUKB Master/Diplome in den Bereichen der Kinderrechte (einschließlich der Mediation) und der Tourismusstudien. Zudem beherbergte es das IDE in seinen Räumlichkeiten. Die Master und Diplome werden ab sofort von der Universität Genf (Kinderrecht)  und der Universität Lausanne (Tourismus) vergeben. Das IDE hat seinen Sitz noch immer in Bramois. Allerdings unter der neu geschaffenen Universitätsstiftung Kurt Bösch.

Das IDE hat einen Umschwung erlebt, nachdem es sich lange Zeit der Informationsarbeit gewidmet hat (1995-2000). So etwa die Organisation von Seminaren, Aktivitäten in der Bekanntmachung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes auf Französisch, Spanisch und Englisch, Kolloquien und Kurse der angebotenen Ausbildungen, Veröffentlichungen und Entwicklung eines Netzwerkes von internationalen Fachkräften.

Die Einrichtung der Internetseite www.childsrights.org im Jahr 2000 hat es möglich gemacht, das intellektuelle Vermögen des IDE in einem Dokumentationszentrum zu erfassen. Dieses richtet sich an ein sachkundiges Publikum: Auskünfte zur Legislative, Präzedenzfällen oder Bibliographien.  Die Internetseite bietet private oder öffentliche Foren zu unterschiedlichen Thematiken an und kann einen großen Erfolg verbuchen betrachtet man die Zahlen der monatlichen Besucher.

Seit 2000 und in den darauffolgenden zehn Jahren haben sich die Aktivitäten des IDE weg von der Information hin zur Weiterbildung gewandelt. Das Informieren wurde zum Sensibilisieren und verschiedene Aktivitäten konnten geschaffen werden. Einige davon sind dauerhaft (so etwa das Internationale Seminar Sion) und andere eher punktuell und eventgebunden.

Seither entwickelt das IDE ein Ausbildungsangebot nach Maß, welches Weiterbildungen auf akademischem Niveau möglich macht. Anfangs noch mit dem IUKB bis Ende 2014 und seither mit dem interfakultären Zentrum der Kinderrechte der Universität Genf (akkreditiert die Ausbildungen und vergibt die Titel). Außerdem wurden zahlreiche Ausbildungen in über 20 Ländern im Ausland entwickelt, insbesondere in der Jugendstrafjustiz, aber auch in anderen Bereichen. So hat beispielweise 2006 ein umfangreiches Programm zur Eingliederung der Kinderrechte in die Universität in China begonnen. Zur gleichen Zeit wurde auch die Internetseite auf Chinesisch publiziert.

2010 hat das IDE eine Zweigstelle in Genf eröffnet um sich anderen Akteuren der Kinderrechte geografisch anzunähern und in der Genfer Internationale tätig zu sein.

Für die Zeitspanne 2012 bis 2016 hat das IDE eine Strategie für Ausbildungen „hors murs“ geplant: China, Westafrika (10 Länder) und Südasien (5 Länder) sowie, in Zusammenarbeit mit dem CIDE, die Weiterführung der bestehenden Ausbildungen in  der Schweiz und im Ausland.

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